Alemannia, Kämmerei und eine Frage

Seit einigen Wochen läuft ein reger Austausch zwischen den verantwortlichen der Alemannia Aachen GmbH, der Stadt Aachen und teilweise auch dem Land NRW. Es geht um die Unterstützung des Vereins.

Hierbei würden mich vor allem die Aktivitäten der Stadt Aachen sehr interessieren. Da treffen sich die Fraktionschefs von CDU, SPD, Grüne, Linke und FDP mit dem Chef der Verwaltung (OB Marcel Philipp), der Kämmerin und natürlich der Geschäftsführung der Alemannia.

Als einer von drei fraktionslosen Mitgliedern des Rates ist man hier völlig außen vor. Die gesamte politische Mitwirkung in den Kommunen basiert auf Fraktionen. Einzelkämpfer sind da eher Beiwerk. So auch in diesem Fall. Meine Informationsquelle ist die Zeitung. Die übrigens recht gut informiert zu sein scheint.

Ich fragte heute bei der Kämmerin der Stadt Aachen an. Mich interessierte der Sachstand dieser Gespräche und ob auch fraktionslose Mitglieder des Rates hier Informationen erhalten. Dies verneinte man. Ob denn da noch etwas geplant sei oder etwas kommen würde. Die Antwort war: nein, da ist nichts bekannt.

Wie der Zeitung zu entnehmen ist, gibt es zur nächsten Sitzung im Rat eine Vorlage, die auf den Ergebnissen basiert. Die ist glücklicherweise nächste Woche.

Closed Shop Betrieb für Bürger und fraktionslose Mitglieder des Rats bleibt das trotzdem. Ob das beim Klüngelladen Nr. 1, der Alemannia, eine gute Herangehensweise ist bezweifle ich. Und nicht nur hier.

Meiner Meinung nach gehört das in einen Ausschuss oder in den Rat. So das jedes Mitglied im Rat die Möglichkeit hat mitzuwirken.

Weitere Informationen

Alemannia: Auf dem Weg zu einer Lösung – AZ 08.12.2011

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    Betriebswirt, Entwickler, Datenbankspezialist, Administrator und selbständiger Projektmanager. Für die Piratenpartei Aachen als Pressemensch, im Rat der Stadt Aachen und im Finanzausschuss aktiv. Bei den Texten handelt sich es immer um meine eigene Meinung und Einschätzung. Diese kann, muss aber nicht mit einer Parteimeinung übereinstimmen.